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ATLAS-Experiment

Die Abkürzung ATLAS steht für „A Toroidal LHC Apparatus“. ATLAS ist eines der vier großen Experimente am Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik (CERN) in Genf. Zur ATLAS-Kollaboration gehören etwa 3000 Wissenschaftler – manche davon arbeiten vor Ort am CERN, andere an Universitäten und anderen Forschungsinstituten auf der ganzen Welt.

Mit ATLAS und dem Schwesterexperiment CMS wurde im Sommer 2012 das Higgs-Teilchen entdeckt. Es war das letzte Teilchen im Standardmodell der Teilchenphysik, das experimentell nachgewiesen werden konnte. Darüber hinaus werden die ATLAS-Daten daraufhin untersucht, ob sie Hinweise auf Physik jenseits des Standardmodells enthalten, insbesondere auf supersymmetrische Teilchen. Solche Hinweise wurden bisher nicht gefunden, sodass die Suche zurzeit noch andauert.

Unsere Arbeitsgruppe konzentriert sich auf Studien zur Supersymmetrie. Die Entdeckung von supersymmetrischen Teilchen mit dem ATLAS-Experiment erfordert eine genaue Kenntnis des Untergrunds in den Messdaten.

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